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Warnstreik bei IKEA



15. Juni 2007 in Allgemein | Kommentar schreiben

Die Arbeitgeber hätten erneut kein Angebot vorgelegt, berichtete Hans Kroha von der Gewerkschaft ver.di am Mittwoch nach den Gesprächen in Dreieich bei Offenbach. “Sie haben nichts Substanzielles vorgebracht”, kritisierte er.

“Konflikt wird in den Betrieben verschärft”

Ver.di-Verhandlungsführer Kroha warf den Arbeitgebern vor, auf Zeit zu spielen und eine Lösung zu verzögern. “Wir werden jetzt damit beginnen, den Konflikt in den Betrieben zu verschärfen.” Einen Vorgeschmack davon gab es bereits am Mittwoch beim Möbelhaus IKEA bei Hofheim-Wallau. Dort legten mehr als 80 Mitarbeiter im Lauf des Tages die Arbeit nieder. Eine Schließung des Betriebs wurde vermieden, da nach Gewerkschaftsangaben die Firmenleitung Mitarbeiter aus der Verwaltung in das Möbelhaus schickte.

Gewerkschaft will mindestens 130 Euro mehr pro Monat

Ver.di fordert 6,5 Prozent mehr Geld, mindestens sollen aber 130 Euro mehr im Monat herausspringen. Auszubildende sollen monatlich 50 Euro zusätzlich bekommen. Zudem verlangt die Gewerkschaft ein festes Einkommen von mindestens 1500 Euro brutto für eine Vollzeitstelle. Außerdem soll die von den Arbeitgebern geforderte Streichung der Zuschläge für Spät-, Nacht- und Sonntagsarbeit verhindert werden. “Im Moment sind wir noch relativ weit auseinander”, sagte der Verhandlungsführer der Arbeitgeber, Alexis Lamaye. Die Lohnforderungen seien “jenseits des Machbaren”. Er unterstrich aber, dass die Arbeitgeber keine Nullrunde wollten.
(roro / end – http://www.hr-online.de/)

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